|
|
|
|
::
Presseinformation aktuell :: |
|
_____________________________________
|
|
Dank
Privatspende: Jetzt fließt doch Geld in die
Plauener Suppenküche
Finanzloch
von 540 Euro gestopft - Erleichterung bei der
Arbeitsloseninitiative Sachsen - Träger des
Projektes will nächstes Jahr erneut für eine
Bezuschussung kämpfen
Plauen.
Aufatmen in der Plauener Suppenküche: Das
Finanzloch von 540 Euro ist erst einmal gestopft.
Nachdem sich der Sozialausschuss des
Vogtlandkreises kürzlich erneut gegen die
Bezuschussung des von der
Arbeitsloseninitiative Sachsen (Ali) getragenen
Projekts ausgesprochen hatte, hat sich nun eine
private Spenderin gefunden. Damit ist die weitere
Arbeit in diesem Jahr gesichert.
"Darüber
bin ich sehr erleichtert", betont Ali-Geschäftsführerin
Konstanze Schumann. Vom Tisch sei das Thema
dennoch nicht. Weil der Landkreis bereits im Frühjahr
"nein" zu der Finanzspritze gesagt
hatte, hatte sich die Suppenküche anschließend
bemüht, Geld aus der Plauener Stadtkasse zu
bekommen. Dieser Antrag wird laut Schumann nun
erst einmal wieder zurückgezogen. Zugleich kündigt
sie an, im nächsten Jahr erneut für eine
Bezuschussung kämpfen zu wollen - und zwar beim
Kreis, denn der sei nach ihrer Auffassung zuständig
für die Suppenküche. Der Streit dürfte damit in
eine neue Runde gehen.
Pro
Tag besuchen 40 bis 50 Menschen die Einrichtung. Für
einen kleinen Obolus erhalten sie dort eine warme
Mahlzeit. "Das Angebot ist für die Bedürftigen
sehr wichtig, da sie bei uns nicht nur etwas zu
Essen kriegen, sondern auch Kontakte pflegen können
und aus ihrer sozialen Isolation
herauskommen", so Schumann. (nd)
Publikation Freie Presse
Lokalausgabe Plauen
Erscheinungstag Dienstag, den
31.08.2010
|
|
_____________________________________
|
|
Stichwort
Bürgerarbeit
Das
im Jahr 2006 in Sachsen-Anhalt gestartete
Modellprojekt "Bürgerarbeit" hat an
sechs Standorten signifikant zur Reduzierung der
Arbeitslosigkeit beigetragen. Der erste
Arbeitsmarkt wurde davon nicht beeinträchtigt, so
eine Auswertung. Seit 2008 wurde das Konzept auch
Weiden, Coburg und Hof erprobt - mit ähnlichem
Erfolg. Laut Agentur für Arbeit sei der Zugewinn
an Motivation und Selbstwertgefühl bei den
Teilnehmern neben ihren Arbeitsergebnissen ein
wichtiger Erfolg der Bürgerarbeit gewesen. (tb)
______________________________________________
|
|
Bürgerarbeit:
700 Jobs im Vogtland bestätigt
Bundesarbeitsministerium
gibt grünes Licht für gemeinnützige Arbeitsplätze
Arbeitsloseninitiative: Gute Sache
Von
Tino Beyer
Langzeitarbeitslose
im Vogtland können auf eine neue Chance hoffen:
Das Modellprojekt Bürgerarbeit wurde durch das
Bundesarbeitsministerium für die Region
genehmigt. Geld steht für 700 Jobs bereit - 550
im Vogtlandkreis, 150 in der Stadt Plauen. Plätze
für Bürgerarbeit können sowohl durch Kommunen
als auch von Vereinen zur Verfügung gestellt
werden.
Wie
bereits im Vorgängerprogramm Kommunal-Kombi
werden die Arbeitsverhältnisse über einen
Zeitraum von drei Jahren geschlossen. Die
Wochenarbeitszeit beträgt 30 Stunden bei einem
monatlichen Bruttolohn von 900 Euro. "Die Bürgerarbeit
muss zudem gemeinnützig sein und darf keine regulären
Jobs verdrängen", erläutert Martina Kober,
Geschäftsführerin der Arge des Vogtlandkreises.
Auch diese Bedingung war bereits beim
Kommunal-Kombi fixiert. Welche Voraussetzungen
Bewerber mitbringen müssen, wissen die
Verantwortlichen zurzeit noch nicht. "Wir
warten auf den Förderbescheid", sagt Ilona
Thoß von der Plauener Hartz-IV-Behörde. Beim
Kommunal-Kombi waren die Vorgaben eng. Es durften
sich nur Langzeitarbeitslose bewerben, die länger
als ein Jahr an keiner Trainingsmaßnahme
teilgenommen hatten. Wer sich um sein Fortkommen
gekümmert hatte, wurde damit indirekt bestraft.
Bei
der Bürgerarbeit neu ist eine sechsmonatige so
genannte Aktivierungsphase. Sie soll für Bewerber
den letzten Versuch darstellen, doch noch einen
"richtigen" Arbeitsplatz zu bekommen.
Erst wenn diese Bemühungen nichts bringen, kann
es mit der Bürgerarbeit losgehen.
Als
Träger steht die Arbeitsloseninitiative Sachsen
bereits in den Startlöchern. 50 Plätze will
Geschäftsführerin Konstanze Schumann besetzen:
in Seniorenheimen, bei der Tafel oder bei Grünpflegearbeiten.
Schumann bewertet die Bürgerarbeit positiv:
"Menschen bekommen ihr Selbstwertgefühl zurück.
Uns nützt es, weil wir über einen längeren
Zeitraum mit den Leuten zusammenarbeiten können.
Publikation Freie Presse
Lokalausgabe alle
Ausgaben Vogtland Erscheinungstag Mittwoch, den
14.07.2010
_____________________________________
|
Spende
vom Lions Club
2500
Euro für Plauener Tafel
Plauen.
Die Plauener Tafel kann das Angebot ihrer
Kleiderkammer deutlich ausbauen. Möglich wird das
durch eine 2500 Euro-Spende vom Plauener Lions
Club. Das Geld wurde gestern übergeben und stammt
aus Einnahmen des Plauener Weihnachtsmarktes, auf
dem der Club wiederholt mit einem Stand präsent
war. Der Lions Club sei bereits seit dem Jahr 2001
ein verlässlicher Spenden-Partner der Tafel,
lobte Konstanze Schumann, Chefin der
Arbeitsloseninitiative Sachsen in Pausa, unter
deren Regie die Tafel betrieben wird. Die
Kleiderkammer an der Plauener Klopstockstraße
wird monatlich von rund 200 Bedürftigen
angesteuert und platzt inzwischen aus allen Nähten.
Eine Erweiterung war schon länger geplant
gewesen. Nun soll die Fläche auf rund 80
Quadratmeter verdoppelt werden. (ts)
Publikation Freie Presse
Lokalausgabe Plauen
Erscheinungstag Freitag, den
11.06.2010
|
|
_____________________________________
|
Auerbacher
Tafel mit neuer Adresse
Jetzt:
Rathenaustraße / Ecke Poststraße
Die
Auerbacher Ausgabestelle der Plauener Tafel
ist seit wenigen Tagen unter einer neuen Anschrift
zu finden. Die Einrichtung befindet sich jetzt in
den Räumen der ehemaligen
R&C-Elektronik-Filiale an der Rathenaustraße
/ Ecke Poststraße. Jeden Montag ab 13.30 Uhr ist
dort geöffnet. "Mit der Hilfe von Sponsoren
versuchen wir, Bedürftige zuverlässig mit
Lebensmittelspenden zu versorgen", betont
Friedrich Fuchs von der Arbeitsloseninitiative
Sachsen e.V.

Foto: Hagen
Hartwig
(auf
dem Foto v.l.: Birgit Hampf, Simone Jakubowska,
Andrea Fischbach, Friedrich Fuchs und
Anja Möckel )
_____________________________________
|
"Wir
nehmen sie jetzt in die Pflicht"
Arbeitsloseninitiative
setzt auf Unterstützung durch Vogtlands
Gleichstellungsbeauftragte Veronika Glitzner
Von
Thomas Stranz
Plauen.
Die Arbeitsloseninitiative Sachsen (Ali) mit
Sitz in Pausa will Vogtlands
Gleichstellungsbeauftragte Veronika Glitzner in
die Pflicht nehmen. "Darauf kann sie sich
verlassen", kündigte Ali-Geschäftsführerin
Konstanze Schumann an. Es geht um Hilfe bei
der Kleiderkammer und beim Projekt Bürgerarbeit.
Glitzner
hatte im März mit ihrer Gute-Laune-Diskussion im
Vorfeld des Frauentages heftigen Gegenwind
erfahren und war nun an die Basis gekommen. Auf
Einladung von
Schumann besuchte sie die Plauener Tafel:
"Damit sie auf den Boden der Tatsachen
kommt." In einem Interview der "Freien
Presse" hatte Glitzner formuliert: "Der
Frauentag ist heute nicht mehr hochpolitisch. Die
Frauen sollen einfach einen schönen Tag haben,
sich zusammensetzen, quatschen und sich auch mal
bedienen lassen..."
Bedienen
lasse sich bei der Tafel keiner, "vielen ist
es eher unangenehm, wenn sie zu uns kommen müssen",
weiß Tafel-Chefin Roselinde Gottschling. Bis zu
800 Warenkörbe würden an den acht Ausgabestellen
pro Woche verteilt. Überdies leiden
Alleinerziehende, überwiegend Frauen, darunter,
dass Hilfsangebote wie die mobile Kinder- und
Jugendarbeit aus finanziellen Gründen zurückgefahren
werden, Einrichtungen ihre Öffnungszeiten
reduzieren müssen, ergänzte
Schumann. "Hier muss gegengesteuert
werden." Direkt helfen konnte Glitzner nicht
wirklich. "Aber ich werde das Thema immer
wieder ansprechen", versprach sie. Einen
Vorschlag, den sie für die Ali in der Tasche
hatte, um mithilfe spezieller Förderung weitere
Helfer einstellen zu können, erwies sich zudem
als Rohrkrepierer. Das Projekt "Lokales
Kapital für soziale Zwecke" ist für die
Arbeitsloseninitiative völlig ungeeignet,
stellte
Schumann nach umgehender Recherche fest.
Geld gibt es nur für gänzlich neue Projekte.
Schumann möchte aber nichts Neues
"aus dem Boden stampfen, sondern lieber Bewährtes
erhalten".
Nun
will Glitzner wenigstens beim Vorhaben Bürgerarbeit
helfen, das unter anderem bereits in
Sachsen-Anhalt erprobt wurde, womöglich auf
Sachsen ausgedehnt werden könne. Und nach einem
Blick in die Ali-Kleiderkammer in der
Klopstockstraße sah sie rasch ein: "Die Räume
sind zu klein." Bedürftige können sich dort
neben gebrauchter Bekleidung auch Hausrat abholen
- gegen eine geringe Gebühr. "Gleich am
Montag nehme ich Kontakt mit Plauens Sozialbürgermeister
Uwe Täschner auf", sagte Glitzner. Dabei
soll nach Möglichkeiten gesucht werden, preisgünstig
in der Stadt größere Räume für die
Kleiderkammer anzumieten. Den im Interview geäußerten
Satz bezeichnet Glitzner inzwischen als "ein
Missverständnis".
Ihr
Chef, Landrat Tassilo Lenk (CDU), hatte sich zudem
hinter seine Mitarbeiterin gestellt und sie gegenüber
Kritikern als kompetente Ansprechpartnerin bei
Problemen im sozialen Bereich ausdrücklich
empfohlen.

Gleichstellungsbeauftragte
Veronika Glitzner (2. von rechts) mit Marion
Schneider, Roselinde Gottschling und Konstanze
Schumann (von links) von der
Arbeitsloseninitiative bei einem Besuch in
der Plauener Tafel.
Foto: Ellen Liebner
Publikation Freie Presse
Lokalausgabe Plauen,Auerbach,Reichenbach
Erscheinungstag Samstag, den
08.05.2010
|
|
_____________________________________
|
|
|
|
|
Tel.: 03744 - 81799
|
|
Fax:
03744 - 182999
|
|
| |
|
|